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Paul de Haan

Na zijn loopbaan in het onderwijs heeft Paul (“Waffelpaul”), nu woonachtig in Berlijn, als hobby stroopwafels.

Hij coördineert het leggen van Stolpersteine in Nederland.

 is een project van de Duitse kunstenaar Gunter Demnig (1947, Berlijn). Hij brengt gedenktekens aan op het trottoir voor de huizen van mensen die door de nazi's verdreven, gedeporteerd, vermoord of tot zelfmoord gedreven zijn. Deze Stolpersteine 
(lett. 'struikelstenen') herinneren onder andere aan Joden, Sinti en Roma, politieke gevangenen, homoseksuelen, Jehova's getuigen en gehandicapten.

De kunstenaar noemt ze Stolpersteine omdat je erover struikelt met je hoofd en je hart, en je moet buigen om de tekst te kunnen lezen.

Op de stenen zijn, in een messing plaatje, de naam, geboortedatum, deportatiedatum en plaats en datum van overlijden gestanst. De kleine stenen (10 x 10 cm) werden lange tijd alle door de kunstenaar zelf gemaakt en geplaatst. Genoodzaakt door de stormachtige ontwikkeling van het project laat hij zich tegenwoordig door een bevriende kunstenaar ondersteunen. Incidenteel worden de stenen geplaatst door gemeentelijke stratenmakers. Dit is bijvoorbeeld het geval in Eindhoven, waar het om een zeer groot aantal stenen gaat.

Het project Stolpersteine loopt sinds het jaar 1994. Eind 2014 had Demnig al 50.000 Stolpersteine geplaatst in meer dan duizend steden en dorpen.

Waffelpaul:

Der Waffelpaul Paul de Haan lebt in Berlin, war einmal Grundschulrektor in den Niederlanden und ist nun Reiseführer auf einem Ausflugsschiff und Waffelbäcker. In Berlin ist der Waffelpaul bekannt, v.a. da er mit seinem selbstentworfenen Waffelfahrrad mit Verkaufsstand immer auffällt und für eine weitere Kuriosität im bunten Berlin sorgt. Falls ihr ihn dort einmal seht, dann probiert unbedingt eine frischgebackene Waffel für 1€ direkt in die Hand.


Stolpersteinverlegung       Gretel Bergmann Schule  Hamburg

Liebe Freunde der Anne Frank,

Wir, also eine Gruppe von 14 Personen, fuhren am 25.2.15 mit dem Zug nach Amsterdam.

Am 26.2.15 fand dann die mit Aufregung erwartete Stolpersteinverlegung für die Familie Frank statt.

Vor ihrem Wohnhaus am Merwedeplein 37 fanden sich unter anderem Gunther Demnig, Paul de Haan, eine Vertreterin der Stadt Amsterdam, ein Vertreter des Anne Frank Fonds, Herr Jimmink, der Besitzer der Buchhandlung, wo Anne ihr Tagebuch ausgesucht hat, sowie Presseleute ein.

Als Einstieg sangen Isabelle Lohse und Herr Rahn das Lied „Let her go“. Wir spielten bei der Stolpersteinverlegung einige Szenen aus Annes Tagebuch, wo wir in die Rollen von Anne, Margot, Edith, Otto und Hello geschlüpft sind. Während des Rollenspiels verlegte Gunther Demnig die Stolpersteine, die wir mit einem Rosenherz und Kerzen schmückten. Zum Abschluss sangen wir mit allen Anwesenden das Lied „Through my Eyes“ von Chris Foster, das im Radio live übertragen wurde, und es wurden zwei jüdische Gebete für die Familie Frank gesprochen.

Nach der Stolpersteinverlegung hat uns Herr Jimmink in seine Buchhandlung eingeladen. Dort haben wir einen Film über die jüdische Bevölkerung Amsterdams gesehen, später führte uns der Buchhändler zu interessanten Plätzen und Gebäuden um den Merwedeplein

Gretel Bergmann Schule  Hamburg     

Interview mit Gunter Demnig: Am Vorabend der Stolpersteinverlegung sprachen wir mit dem Künstler

Frage: Warum verlegen Sie Stolpersteine?  Antwort: „Es ist eine wichtige Arbeit, an die Schicksale einzelner Menschen zu erinnern, die zwischen 1933 und 1945 Opfer der Nazis wurden.“

Frage: Stellen Sie die Stolpersteine in Handarbeit oder maschinell her?  Antwort: „ Für mich ist es wichtig, dass jeder Stein handgefertigt wird.“

Frage: Setzen Sie sich mit den Personen und deren Vergangenheit auseinander, wenn Sie für sie Stolpersteine herstellen?  Antwort: „ Ja, ich setze mich mit den Personen und ihrer Vergangenheit auseinander.“

Frage: Wie viel Zeit benötigen Sie für einen Stolperstein? Antwort: „ Im letzten Jahr war ich 265 Tage unterwegs. Wir sind inzwischen ein Team von sieben bis neun Menschen, die sich damit befassen. Deswegen ist es schwer zu sagen, wie viel Zeit man braucht.“

Frage: Haben Sie mal erlebt, dass jemand gegen die Stolpersteinverlegung war?   Antwort: „ Natürlich. Es fing damit an, dass jemand gesagt hat, dass man das nicht mehr braucht und dass die Nazi-Zeit zu lange her ist. Es gibt eben vorgeschobene Gründe, weshalb Menschen es nicht möchten.“

Frage: Unternehmen Sie etwas dagegen, wenn Menschen Ihre Stolpersteine schlecht finden?  Antwort: „ Damit muss man leben, es kann nicht sein, dass jedem diese Aktion gefällt. Es ist bei drei Morddrohungen in den letzten 15 Jahren geblieben, damit kann man leben.“

Frage: Findet der Bürgermeister von Amsterdam es gut, dass Sie in Amsterdam Stolpersteine verlegen?  Antwort: „ Ich kann das eigentlich gar nicht genau sagen, weil Amsterdam in viele Bezirke geteilt ist. Außerdem ist Amsterdam im Augenblick organisatorisch schwierig, sodass ohne Paul de Haan das Ganze kollabiert wäre.“

Frage: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Stolpersteine zu verlegen?  Antwort: „ Es fing alles damit an, dass ich eine 20 km lange Schriftspur von den Wohnhäusern der Juden bis zur Deutzer Messe in Köln gedruckt habe. Außerdem wollte ich die Namen der Juden zurückbringen, weil mir mal jemand gesagt hat, dass ein Mensch erst vergessen wird, wenn sein Name vergessen ist.“

Frage: Wie lange verlegen Sie Stolpersteine?  Antwort: „ Die Idee war in den Jahren 1993/94 entstanden. Ganz exakt steht es in meinen Unterlagen, wo ich alles abgeheftet habe. Mir hat mal jemand gesagt, dass ich die Millionen nie schaffen werde, aber man kann klein anfangen. Also habe ich die ersten 200 Stolpersteine bei einer Ausstellung in einer Kirche in Köln auf eigene Initiative gemacht. 1996 schaute ich, wo es die meisten Schicksale gibt. Ich stieß auf 40 Schicksale in der Marienstraße und beschloss, die Stolpersteine dort zu verlegen.“

Frage: Sind Sie aufgeregt, wenn es um die Stolpersteinverlegung morgen geht? Antwort: „ Nein, ich bin nicht aufgeregt.“

Frage: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?  Antwort: „ Ich bin Künstler, ich mache das alles in meiner Freizeit.“

Frage: Was ist Ihr Rat für zukünftige Generation?  Antwort: „ Ich mache es für die Jugendlichen, damit sie wissen, dass Juden dort gewohnt haben wo die Jugendlichen jetzt wohnen.

Paul de Haan

video impressie: Eveline van Dijck / YOYmedia

Gunter Demnig en Gert-Jan Jimmink

Paul de Haan en Gert-Jan Jimmink